Validierungsbeispiele mit IBP:18599
Im Gegensatz zur alten kann die neue DIN V 18599 aufgrund komplexer Iterationen und der damit einhergehenden vielzähligen Rückkoppelungs-Effekte im Rechenkern nicht mehr manuell mit dem Bleistift auf einem Blatt Papier berechnet werden. Aus diesem Grund hat das Fraunhofer IBP ein Validierungskonzept und einen Basisfall generiert, um die Berechnungen im Rechenkern und in der Software automatisiert durchführen zu können. Der Basisfall besteht aus einer durchschnittlichen Gebäudehülle, vier Zonen und einer Anlagentechnik, die von der Heizung über die RLT bis zur Kühlung alles abdeckt. Von diesem Basisfall gibt es wiederum rund 20 Variationen, deren unterschiedliche Kontexte als Validierungsfälle in der Softwarelösung geprüft werden.
Das 5S-Expertenteam ist von Anfang an dabei die Fraunhofer Software IBP:18599 anhand der Validierungsfälle zu überprüfen und damit weiterzuentwickeln. Von anfänglichen drei Prozent Abweichung hat das Team die Software derart optimiert, dass nunmehr die fünf getesteten Validierungsfälle mit einer 0,00 Prozent Abweichung berechnet werden konnten. Die letzten 0,3 Prozent waren in den vergangenen beiden Monaten die hartnäckigsten - aber auch diese sind nun beseitigt.
Ausblick: Unser Experten-Team ist kontinuierlich dabei Validierungsfälle zu berechnen und vor allem eigene neue Variationen aufzubauen, die sich an die Bedürfnisse unserer Kunden lehnen. Um die Tests der Validierungsbeispiele noch schneller durchführen zu können und damit noch mehr Sicherheit zu generieren, werden wir automatisierte Tests einführen und beschleunigen so weiterhin den Entwicklungsprozess von IBP:18599.




